Studie: Aktuelle Arbeitsplatztechnologien gefallen nicht den Mitarbeitern

Der technologische Fortschritt in unserer modernen Welt schreitet schnell voran, und es ist unerlässlich, dass die Arbeitsplätze Schritt halten. Aber die traurige Tatsache ist, dass viele Workplaces die technischen Möglichkeiten kaum nutzen und dem Fortschritt hinterherhinken.

Aktuelle Untersuchungen haben gezeigt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönliche Apps bevorzugen, was die vorhandene Arbeitsplatztechnologie nicht ermöglicht.

Eine Umfrage, die zusammen mit der britischen Coleman Parkes Research vom Workforce Institute bei Kronos Incorporated durchgeführt wurde, befragte mehr als 2.800 freiberufliche und angestellte Mitarbeiter in verschiedenen Branchen in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Mexiko, Neuseeland, Großbritannien und den USA, um die Auswirkungen von Technologien auf die Mitarbeiterzufriedenheit zu ermitteln.

Studie: Die meisten Mitarbeiter mögen Arbeitsplatztechnologie nicht

Fast die Hälfte der weltweit befragten Mitarbeiter (48 Prozent) gaben an, dass sie sich wünschen, dass ihre Arbeitsplatztechnologie genauso funktioniert wie ihre privat genutzte Software.

Die Stimmung ist weltweit ähnlich: Nur sehr wenige Mitarbeiter finden ihre Arbeitsplatztechnologie benutzerfreundlicher als ihre privat genutzte Technik  in Deutschland (24 Prozent), den USA (22 Prozent), Kanada (20 Prozent), Frankreich (16 Prozent), Australien und Neuseeland (13 Prozent) und Großbritannien (13 Prozent).

Eine weitere Studie des privaten Social-Enterprise-Netzwerks Speakap ergab, dass mehr als die Hälfte der globalen Mitarbeiter an vorderster Front angaben, Messaging-Anwendungen bis zu sechsmal täglich für die arbeitsbezogene Kommunikation zu verwenden, aber 16 Prozent von ihnen sagten, dass ihre Personalabteilungen von einer solchen Nutzung nichts wussten.

Risiken für Arbeitnehmer, die nicht arbeitsbezogene Technologien bei der Arbeit einsetzen

Bestimmte Apps mögen beliebt sein, aber es gibt Risiken, wenn sie in Unternehmen eingesetzt werden. So kann beispielsweise die Verwendung von WhatsApp oder Facebook Messenger für die Mitarbeiterkommunikation den Schutz persönlicher Daten, die Datensicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften beeinträchtigen.

Der Nachteil für den Arbeitnehmer ist, dass die 24/7-Natur von Messaging-Apps und Social Media-Websites es schwierig macht, eine Balance zwischen Arbeit und Privatleben aufrechtzuerhalten. Es ist außerdem ein Hindernis für die Mitarbeiter, in einem Unternehmen zu arbeiten, das nicht auf dem neuesten Stand der Technik ist.

Es besteht die Gefahr, dass personenbezogene Daten preisgegeben und Datenschutzverletzungen passieren. Die nicht genehmigte Verwendung dieser Tools könnte auch dazu führen, dass ein Unternehmen ein Audit nicht besteht, auch wenn es zu keinem Datenverlust kommt insbesondere in stark regulierten Branchen.

Was kann FM tun, um zu helfen? 

Viele der Bereiche, die von der Nutzung von Personal- und Arbeitsplatztechnologie betroffen sind, liegen bereits im Verantwortungsbereich des Facility Managers.

Zum Beispiel sollte die Bereitstellung einer positiven Erfahrung, damit die Mitarbeiter produktiver sind, für einen Facility Manager (FM) ohnehin oberste Priorität haben.

Das bedeutet vor allem, dass sich das Unternehmen finanziell und kulturell für die Bereitstellung modernster Technologien einsetzen muss. Wenn FM jedoch darüber informiert ist, wie sich die Technologie auf die Mitarbeiter auswirkt, kann er/sie beeinflussen, wie die Budgets ausgegeben werden.

Das FM wird bereits vorangetrieben, um nach spezialisierter Software für den Arbeitsplatz zu suchen. Wenn das FM weiß, wie ein Arbeitsplatz funktioniert, kann es erwägen, die am besten geeignete Software dafür zu verwenden   sei es ein Programm für interne Kommunikation oder Projektmanagement.

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