Fit bleiben trotz Bürojob – machen Sie Bewegung zur Unternehmenskultur

Der Mensch verbringt circa 80 bis 85 Prozent seines Arbeitstages auf seinem Stuhl. Durch eine bewegungsfördernde Bürogestaltung lässt sich das Sitzen um bis zu 35 Prozent reduzieren, so die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in der Studie „Sitzlust statt Sitzfrust- Sitzen bei der Arbeit und anderswo“.

Wer sich mit dieser oder anderen Untersuchungen beschäftigt, stellt schnell fest: Das Sitzen im Büro und der Mangel an Bewegung hat langfristig einen starken negativen Effekt auf die Gesundheit, die Fitness, das Wohlbefinden und die Produktivität von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Jeder elfte Fehltag im Job ist auf Rückenprobleme zurückzuführen, so die Techniker Krankenkasse. Und es gibt weitere negative Auswirkungen des Bewegungsmangels: Konzentrationsschwierigkeiten, Stress, Herz-Kreislaufprobleme und Muskelverspannungen.

Bewegung in der Freizeit reicht meist nicht aus, um diese Probleme zu kompensieren. Deshalb setzen sich immer mehr Unternehmen das Ziel, mehr Bewegung in den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter zu integrieren.

Treppen gehen statt Aufzug fahren

Bringen Sie Hinweisschilder oder „Fußspuren“ am Eingang zum Treppenhaus an, die motivieren die Treppe zu nehmen.

Bewegungsfördernde Bürogestaltung

Je weiter entfernt vom Schreibtisch die Dinge des täglichen Bedarfs wie Papierkorb, Kopierer oder auch Wasserspender und Kaffeemaschine platziert sind, desto häufiger steht man am Arbeitstag auf.

Tipps für Übungen und ergonomisches Sitzen

Schon einfache Dehn- und Koordinationsübungen helfen Verspannungen und Stresssymptome vorzubeugen. Zu diesem Thema können Sie Schulungen anbieten oder Lernvideos drehen. Das gleiche gilt für eine gute ergonomische Haltung beim Sitzen – auch die will gelernt sein.

Höhenverstellbare Tische

Auch im Stehen kann man arbeiten – wenn der Tisch höhenverstellbar ist. Das schont den Rücken und unterstützt auch beim Sitzen, den Arbeitsplatz auf die eigenen Bedürfnisse einzustellen.

Fitness am Arbeitsplatz

Mit einem Fitnessraum für Kursangebote oder einem eigenen Fitnessstudio am Arbeitsplatz lässt sich Bewegung am besten in den Arbeitsalltag einbinden. In der Mittagspause, vor oder nach der Arbeit – je kürzer der Weg zum Sport ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der „innere Schweinehund“ durchsetzt.

 

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