Wie man den Widerstand gegen das Re-Design des Arbeitsumfelds senkt

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Gewohnheiten sind Verhaltensmuster, die wir beinahe unbewusst wiederholen. Am Arbeitsplatz bestimmen unsere Gewohnheiten, wie wir den Arbeitsraum nutzen, wie wir mit Kollegen sprechen und wie wir arbeiten.In vielen Fällen profitieren Organisationen von Gewohnheiten, da sie die erforderlichen Ressourcen minimieren. Gewohnheiten können jedoch auch Probleme verursachen, wenn es darum geht, Arbeitsweisen anzupassen oder Arbeitsräume zu verändern.

 

Gefühlter Besitz des Arbeitsraums als Hauptfaktor des Widerstands gegen

Veränderung

Arbeitsräume haben einen großen Einfluss auf das Arbeitsverhalten. Menschen gewöhnen sich daran, Zugang zu bestimmten Räumen zu haben und selbst Entscheidungen bezüglich ihres Büros und Arbeitsplatzes zu treffen. Im Prozess der Gewohnheitsbildung entwickeln einige Angestellte das Gefühl, Besitzer dieser Räume zu sein. Dies ist problematisch, da Arbeitsräume nie unveränderbar sein sollten. Die strategisch-organisatorische Nutzung von Arbeitsräumen verlangt ein gewisses Maß an räumlicher Flexibilität.

Neue technologische Entwicklungen, Kundenwünsche, neue Arbeitsweisen sowie Zu- oder Abnahme der Mitarbeiterzahlen – es gibt verschiedene Ursachen, die Veränderungen des Arbeitsumfelds erfordern. Kein Wunder, dass es heute verschiedene Ansätze gibt, wie wir unsere Gewohnheiten im Workspace aufbrechen und herausfordern können. In Arbeitsprozessen ist es wichtig, Fragen zu stellen und innovativ zu denken – in Gemeinschaften, die kooperativ gestalten. Entscheidend ist es daher, in den Blick zu nehmen, wie Raumgestaltung diese neuen Arbeitsweisen unterstützen kann.

 

Wir müssen den Widerstand gegen Veränderung reduzieren

Der Änderungswiderstand entsteht, weil Mitarbeiter nach Stabilität suchen. Wenn die Änderungen nicht richtig kommuniziert und gemanagt werden, kann es passieren, dass Mitarbeiter noch mehr an dem „Bekannten“ festhalten als vor der Ankündigung der Umgestaltung.

Um dies zu verhindern, müssen Manager intensiv kommunizieren, aus welchen Gründen die Änderungen notwendig sind. Jedem sollte klarwerden, wie und welche Möglichkeiten und Ergebnisse die Änderungen mit sich bringen. Dies kann die folgenden drei Elemente beinhalten:

Die Unternehmens-Performance fokussiert sich auf zukünftige Zielvorgaben des Spitzenmanagements sowie spezifische Strategien, die die Organisation entwickeln muss, um bessere Leistungen zu erreichen. Dies kann höhere Produktivität, Austausch von Wissen, gesteigerte Effizienz, kürzere Reaktionszeiten sowie eine Zunahme fachübergreifender Maßnahmen einschließen.

Die Mitarbeiter-Performance gibt die organisatorischen Strategien für den Arbeitsprozess, das Verhalten sowie das Änderungs- und Erfahrungsmanagement vor. Die strategischen Ziele können sein: höhere Zufriedenheit mit dem Job, weniger Abwesenheit wegen Krankheitsfällen, Stressreduzierung, größerer Erfolg bei der Neu-Rekrutierung und beim Erhalt von angestammten Mitarbeitern.

Die Facility-Performance zielt darauf, wie Service-Design und der Arbeitsraum die Unternehmens- und Mitarbeiter-Performance bestmöglich unterstützen. Zum Beispiel könnten die Arbeitsräume bessere Funktionalität, effizientere Nutzung der Quadratmeterzahl, höhere Flexibilität, höhere Transparenz und besseren Zugang zu den unterschiedlichen Abteilungen bieten.

 

5 Schritte, um den Widerstand gegen organisatorische Änderungen zu

reduzieren

Der Widerstand gegen organisatorische Veränderungen lässt sich mit mehreren Methoden reduzieren. In der Gesamtwirkung führen sie zu einem besseren Verständnis, warum die Organisation neue Arten von Räumen einführt, und somit zu mehr Akzeptanz. Es empfiehlt sich, die folgenden fünf Schritte umzusetzen, um den Widerstand gegen Veränderung bei der Umgestaltung von Workspace zu reduzieren.

 

Weitere Informationen über strategisches Workspace-Management und -Design finden Sie auf: signal.issworld.com