5 wichtige Faktoren für Datensicherheit im Facility Management 4.0

Die Digitalisierung und das damit verbundene Sammeln von Daten haben in den vergangenen Jahren eine breite Debatte über Datenschutz ausgelöst. Auch die Servicebranche beschäftigt sich mit diesem Thema – und das nicht erst seitdem die EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) im letzten Jahr in Kraft getreten ist.

Das Facility Management 4.0 (FM 4.0) nutzt Technologien und Daten, um seine Produkte und Services zu verbessern. Damit ein sicherer und verantwortungsvoller Umgang mit Daten gewährleistet ist, sind diese fünf Maßnahmen besonders wichtig:

Datenschutzgrafik

Gezielte Datenerfassung

Nach dem Motto „weniger ist mehr“ sollten Sie sich fragen: Welche Daten müssen tatsächlich gesammelt werden? Müssen es personenbezogene Daten sein oder reichen anonymisierte Daten aus? Wo lässt sich Datenerfassung zum Beispiel mit Sensoren – durch den Einsatz künstlicher Intelligenz einsparen?

Mitarbeiter schulen

Was sind personenbezogene Daten? Wie muss jeder einzelne damit umgehen, um zu einem lückenlosen Datenschutz beizutragen? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Serviceunternehmen brauchen Schulungen zum Thema Datenschutz. Unternehmensinterne Datenschutzbeauftragte formulieren hierzu Richtlinien und unterstützen bei deren Umsetzung.

Kontrolle über eigene Daten

Datenschutz ist nicht nur für Einzelpersonen wichtig. Auch für Unternehmen ist die Hoheit über die eigenen Daten zentral. Die interne Datenerfassung und -analyse lässt sich so organisieren, dass zu jeder Zeit klar ist: Wo sind welche Daten gespeichert? Wer hat Zugriff darauf? Wie werden sie zusammengeführt und ausgewertet? Durch ein solch umfassendes Datenmanagement wird wertvolles Wissen für das Unternehmen zugänglich. Plattformen wie das Data Intelligence Hub von T-Systems ermöglichen es Unternehmen außerdem, ausgewählte Daten mit anderen Organisationen auf einem Marktplatz zu handeln. Die Daten werden so zusätzlich zu einem wertschöpfenden Faktor.

Schutz vor Cyber-Angriffen

Daten stellen einen nicht zu unterschätzenden Wert dar und sind somit ein potentielles Ziel für Cyber-Angriffe. Deshalb gilt es die eigenen Systeme und Clouds zu schützen. Orientierung geben hier Prozess- und Datenstandards, wie sie etwa der Deutsche Verband für Facility Management (GEFMA) formuliert hat.

Transparenz schaffen

Wenn Daten gesammelt werden ist das für die Nutzerinnen und Nutzer in der Regel nicht sichtbar. Für Transparenz zu sorgen erhöht merklich die Akzeptanz der Nutzer. Ein Beispiel: In einem Raum messen Sensoren Daten über Präsenz, Temperatur und Luftqualität. Hier lässt sich Transparenz mit einem gut sichtbaren Hinweisschild schaffen. Noch besser ist es, wenn darauf auch die Vorteile, die sich aus der Datenerfassung ergeben, dargestellt sind – etwa die Optimierung des Raumklimas.